5 Anzeichen einer versteckten Depression

5 Anzeichen einer versteckten Depression

Vermutlich wissen nur Betroffene, wie schwierig es ist, sich einzugestehen, dass man an einer Depression leidet und man einfach Hilfe braucht. Vor allem, da jede Depression ganz anders aufgebaut ist, bemerkt man oft erst viel zu spät, dass längst Körper und Psyche stark darunter leiden.

Ob man die nachfolgenden Symptome nun bei sich selbst oder auch bei Freunden beobachten kann – in jedem Fall ist nun Alarmstufe rot eingetreten. Höchste Zeit, sich der eigenen Gesundheit zu widmen!

1. Ein plötzlich ungewöhnliches Essverhalten

Frühmorgens wird einem plötzlich übel, nachdem man das Frühstück gegessen hat und fortan möchte man lieber darauf verzichten. Oder aber man hat tagsüber einfach nicht so viel Appetit und lässt daher immer mal wieder Mahlzeiten aus. Auch, wenn man sich nur schwer dafür entscheiden kann, was man essen soll und man aufgrund der daraus entstehenden Überforderung lieber auf Nahrung verzichtet, als einfach irgendetwas zu konsumieren, ist das ein ungewöhnliches Essverhalten.

Während so etwas immer mal wieder vorkommen kann, sollte man vorsichtig werden und genauer auf die innere Stimme hören, wenn es denn eintritt. Bei Liebeskummer zum Beispiel ist Appetitlosigkeit ebenso ein typisches Symptom. Doch darf man an dieser Stelle nicht vergessen, dass auch hier die Depression häufig hinzukommend zum üblichen Kummer eintritt.

2. Überdurchschnittliche Erschöpfung, ständige Müdigkeit

Zwei Symptome, welche zu identischen Problemen führen werden. Egal, wie viel man letztendlich schläft, am Ende fühlt man sich von den kleinsten Banalitäten überfordert. Es wird immer schwerer, morgens noch Motivation dazu zu finden, um aufzustehen und letzten Endes macht man es mehr wegen der vollen Blase, als um wirklich in den Tag zu starten.

Aufhorchen sollte man vor allem dann, wenn man nach dem Befinden gefragt wird und immerzu antworten möchte, dass man sich einfach ausgelaugt fühlt. Vor allem, wenn dieses Gefühl nicht mehr nur im Unterbewusstsein verankert ist und man es selbst schon aktiv wahrnimmt, muss man einen Gang runterschalten und für Erholung und Auszeit sorgen.

3. Man lässt sich äußerlich gehen

Damit ist nicht etwa gemeint, dass man auf Make Up oder dergleichen verzichtet. Solche Phasen hat jeder einmal, in denen man schlichtweg keine Lust darauf hat, die Haut noch weiter zu strapazieren.

Stattdessen geht es mehr darum, dass man das Zeitgefühl und Bedürfnis dafür verliert, sich noch richtig zu waschen oder pflegen. Ob man nun die Dusche immer wieder auf den nächsten Tag verschiebt oder sich damit bis zum nächsten und wieder nächsten Tag durchschummelt, bloß die Haare zu waschen, es läuft immer auf dasselbe Problem aus. Irgendwann fühlt man sich dann aufgrund der mangelnden Pflege so unwohl, dass durch das unwohle Körpergefühl die Psyche noch stärker belastet wird, als ohnehin schon der Fall ist.

4. Nerven aus Drahtseil waren einmal

Anstatt cool zu bleiben, wenn irgendetwas Unvorhergesehenes passiert, fährt man fast schon öfter aus der Haut. Man kann gar keine Ruhe mehr bewahren, weil man sich unentwegt fühlt, als würde die Last der gesamten Welt auf den eigenen Schultern liegen. Dementsprechend oft gerät man auch in Streitereien und Diskussionen mit Freunden und Bekannten. Alles Situationen, die dazu führen, dass man sich alleingelassen fühlt, wenn man erst einmal realisiert hat, dass man an einer ausgewachsenen Depression leidet.

Wichtig ist, dass man mit betreffenden Personen redet, ihnen die Situation erklärt. Sie werden Verständnis dafür haben und man braucht keine Sorge haben, im Stich gelassen zu werden.

5. Keine Lust mehr auf frühere Hobbys

Sicherlich, die eigenen Interessen verändern sich stetig. Das hängt zum großen Teil auch von den jeweils aktuellen Möglichkeiten ab, weil sich entweder der Zeitraum für Hobbys oder die finanziellen Mittel dafür verändern.

Bedenklich wird es allerdings dann, wenn man auf absolut nichts mehr Lust hat, das einem doch sonst so viel Freude bereitet hat. Dazu zählen auch ganz alltägliche Dinge, wie Kochen oder Filme schauen. Fühlt sich so etwas nur noch langweilig oder anstrengend an, so ist Achtung geboten. Es gibt aber auch diverse Möglichkeiten, was man gegen Depressionen im Alltag tun kann.

5 Anzeichen einer versteckten Depression
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